Neue Wildkammer in Ringingen gebaut
Im Wald hinter dem Sportplatz bei Ringingen hat sich was getan. Dort ist eine neue Wildkammer entstanden. Sie soll zukünftig der sicheren Verwertung des im umliegenden Staatswald geschossenen Wildes dienen.
Einigen Walspielplatzbesuchern bei Ringingen mag sie schon aufgefallen sein, die neue Wildkammer hinter dem Sportsplatz. Auch die große Wendeplatte sticht ins Auge. Hübsch gemacht wurde der ursprüngliche Container aber erst die Tage. Aber von Anfang an.
Früher war es üblich, dass die jeweiligen Revierleitungen der Forstverwaltung am Dienstsitz oder im privaten Wohnhaus eine Möglichkeit hatten das Wildbret zu verwerten. Häufig war eine kleine Kühlkammer im Keller installiert. Das alles ist heute nicht mehr optimal und erfüllt nur schwer die heutigen Auflagen zur Hygiene.
So war es auch in Ringingen und ForstBW machte sich auf die Suche. Schnell war die Lösung klar, eine Staatswaldfläche nahe dem Sportplatz Ringingen. Denn eine moderne Wildkammer braucht neben einer guten Erreichbarkeit, auch Strom- und Wasseranschlüsse. Dies bot der Platz hinter dem Sportplatz.
Als Wildkammer wurde eine Containerlösung, wie bei sehr vielen Wildkammern bei ForstBW, favorisiert und umgesetzt. Hierbei wird die Wildkammer mit Ihren Einbauten in einen Standardcontainer eingebaut und dann vor Ort nur noch auf einen vorbereiteten Platz gestellt und fertig montiert.
Ein Container im Wald ist unästhetisch, und damit sich die Wildkammer besser in die Landschaft einfügt wurde zusammen mit einer lokalen Holzbaufirma eine Einhausung installiert. Den Abbund übernahm die Holzbaufirma und die Montage unter fachkundiger Anleitung eines Zimmermannmeisters die Forstwirt-Azubis der Ausbildungsstelle Ringingen. So erhielten diese gleich einen Einblick in die weitere Holzverwendung bzw. dem Holzbau.
Wildbret, nur ganze Stücke in der Decke, können nun hygienisch vermarktet werden. Kunden sind die örtlichen Gaststätten, Metzgereien und Wildhändler aber auch Endkunden können solche Stücke erwerben.
