Archäologische Grabungen auf dem Rathaus-Baufeld
Bereits im September hatten wir über die ersten Sondierungsarbeiten des Landesamts für Denkmalschutz auf dem zukünftigen Rathausgelände berichtet. Die Fachleute vermuteten dort Funde aus einer mittelalterlichen und neuzeitlichen Siedlung – ein Verdacht, der sich inzwischen bestätigt hat. Bei den ersten Untersuchungen traten historische Erdschichten sowie Keramik, Knochen und Eisen zutage. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wurden nun – wie vom Denkmalschutzamt gefordert – tiefere archäologische Grabungen aufgenommen.
Das Grabungsteam der Firma E&B excav GmbH aus Freiburg hat mittlerweile rund die Hälfte des Baufeldes freigelegt. Dabei kamen alte Grundmauern aus Kalkbruchstein und Keramikscherben ans Licht, die nach ersten Einschätzungen aus dem späten Mittelalter stammen könnten.
Die freigelegten Flächen werden nun Schritt für Schritt weiter untersucht. Alle Funde und Fortschritte werden sorgfältig dokumentiert – unter anderem mithilfe moderner Drohnenaufnahmen, die eine besonders präzise Kartierung ermöglichen. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz.
Wir sind zuversichtlich, dass die Grabungen wie geplant bis spätestens Frühjahr 2026 abgeschlossen werden können. Dann steht dem planmäßigen Start der Bauarbeiten für unser neues Rathaus nichts mehr im Wege.
